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Die Abtei von Pomposa


Die Abtei von Pomposa wird als eines der wichtigsten romanischen Bauwerke Italiens betrachtet. Das antike Benediktinerkloster von Pomposa umfasst heute die Basilica mit dem Atrium, den romanischen Glockenturm, den Kapitelsaal, das Refektorium, die sog. „Sala delle Stilate, das Dormitorium, den „Palazzo della Ragione“ (in dem die Rechtssprechung über die Lehen ausgeübt wurde). Das Kloster war eines der bedeutensten religiösen und kulturellen Zentren.

Klimatische Veränderungen erlaubten zwischen dem 6. und 7. Jahrhundert die Ansiedelung einer aus Ravenna stammenden Gruppe von Benediktinermönchen. Die kleine Insel zwischen Po und Meer schien der ideale Standpunkt ihre Meditation und Arbeit zu sein.

Anfang des 14. Jahrhunderts standen 49 Kirchen Italiens unter der Rechtssprechung Pomposas. Mit der Ankunft San Guido degli Strambiati in Abate die Pompisa bagann die Blütezeit der Benediktinerabtei, die dann darauffolgend von wichtigen Persönlichkeiten, wie San Pier Damiani und Dante Alighieri besucht wurde. Im gleichen Zeitraum wurde hier vom Mönch Guido d‘ Arezzo die musikalische Note erfunden. Sehr bekannt war auch die reiche Klosterbibliothek.

Der Palazzo della Ragione ist Zeuge der Rechtssprechung des Abtes über die untergeordneten Territorien. In den glänzenden Jahrhunderten florierte die architektonische Kunst und Malerei, die unter anderem in der Basilica, im Refektorium und im Kapitelsaal zu sehen ist.

Eine Naturkatastrophe leitete den Niedergang von Pomposa ein: Im Jahre 1152 durchbrach der Po bei einer Überschwemmung oberhalb von Ferrara die Dämme und verlagerte sein Bett. Als Folge versumpfte das Gebiet um die Abtei, und die durch Mücken übertragene Malaria dezimierte die Bevölkerung. Ökonomisch und kulturell verlor das Territorium an Wichtigkeit und die Mönche verließen Pomposa um in das neue Kloster S. Benedetto von Ferrara zu gehen.

Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Abtei wieder zu neuem Leben erweckt. 1976 wurde Museum errichtet, das Kunstwerke zeigt, die in Verbindung mit dem Kloster standen. Wer zur Abtei von Pomposa fährt erblickt zuerst den 1063 erbauten Glockenturm, der stolze 48 m hoch ist.








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