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Der Po von Primaro


Vom Ferrara bis Argenta und Campotto d’Argenta – ca. 50 km

Vom Schloss Estense auf dem Corso Porta Reno bis Porta Paola, man folgt dann weiter auf der Straße Bologna und, nach der Brücke über dem Fluss Po von Volano, biegt man links ab, auf die Straße Putinati in Borgo San Luca, in Richtung Torre Fossa. Am äußeren Stadtrand trifft man auf die barocke Heiligstätte von San Luca, mit einem antiken Kreuz, welches die Tradition für wundertätig hält. 

Die Straße schlängelt sich dann auf Umwegen dem antiken Verlauf des Pos von Primaro entlang, vorbei an Orten dessen Namen von dem vorbei fließendem Fluss bestimmt waren, wie Torre Fossa und Fossanova. Inder Nähe des Ortes von Sant’Egidio erhebt sich die Heiligstätte von der Beata Vergine von Pogetto, einfaches und graziöses Bauwerk welche eine verehrte Figur von der Madonna beherbergt. 

Zahlreiche Herrenhäuser von einem bestimmten Wert säumen den Verlauf bis nach Marrara, wo man die eindrucksvolle Pfarrkirche besuchen kann, die im Inneren mit gefälligen Fresken ausgestattet ist. Durch das Nahe Zentrum von San Nicolò, in welchem sich, in Zusammenhang mit einer weiten Kurve, die aus dem 17° Jahrhundert stammende Villa Pasi-Casazza erhebt, man folgt dann in Richtung S. Maria Codifiume und entlang dem Po von Primaro. Nach dem Dorf von Bova, biegt man nach rechts ab, an der Kreuzung und dann wieder sofort nach links um nach circa 5 Km am Fluss Reno anzukommen. 

Der Wasserverlauf hat als Antrieb hauptsächlich Sturzbäche, welche, über Jahrhunderte, der Grund für schreckliche Überschwemmungen waren, es kam zum größten Teil daher das er in eine Ebene mündete, ohne einen Ausgang zum Meer, er erreicht nun das adriatische Meer dem Flussbett des antiken Pos von Primaro folgend. Auf dem Damm des Flusses befindet sich ein Golfplatz mit sechs Löchern vom Golfclub zwischen flachen Dünen, Büschen und kleinen Wäldern aus einheimischen Hölzern.

Man folgt der Straße entlang dem Damm für circa 5 Km um dann die asphaltierte Straße in Richtung Consandolo und Boccaleone zu nehmen, daran vorbei erreicht man Argenta, eine Stadt im originalen wahrscheinlich römischer Herkunft, ist dann im Mittelalter vom Dominium der Erzbischöfe von Ravenna übergegangen in das von den Estensi. Hier wurde Filippo Jacopo von Argenta geboren, Miniaturmaler welcher an der Dekoration der famosen Bibel von Borso D’Este mitarbeitete, und Giovan Battista Aleotti, Architekt und Ingenieur der aktiv am Hof von Estense arbeitete. Argenta erlitt große Schäden im zweiten Weltkrieg und ist heute ein modernes und gedeihendes Zentrum. 

In Richtung Campotto kommt man vorbei an dem eindrucksvollen Pfarrhaus von San Giorgio, dem antiksten im Territorium von Ferrara ( VI Jahrhundert) mit einem bewundernswerten marmornen Portal aus dem Jahre 1122 auf welchem die Monate und die Arbeiten auf den Feldern präsentiert sind.

Nach circa 4 Km erreicht man die Oase der Sümpfe von Argenta und Marmorta, welche sich über 1.600 Hektar ausbreitet mit großen Seespiegeln umgeben von der typischen Vegetation des padanischen Waldes, Unterschlupf für zahlreiche Spezies von Tieren, hauptsächlich Vögel. In der direkten Nähe ist der Sitz des Museums der Sümpfe, welches sicherlich einen Besuch verdient. 








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