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Die Burg von Mesola


Die stolze Burg von Mesola und der bekannte Fischerhafen von Goro stellen die nord-östliche Grenze des Territoriums von Ferrara dar und grenzen somit auch den geschützten Regionalpark des Podeltas ab. Aufgrund des empfindlichen Gleichgewichts zwischen Mensch, Umwelt und Agrarpolitik und seiner Notwendigkeit zur Wahrung und Schutz der Natur, steht dieses Gebiet im europäischen Interesse für Studien.

Die Errichtung der Burg wurde vom letzten Nachkommen der Este-Dynastie, Alfonso II, 1578 in Auftrag gegeben. Sie sollte in Pracht und Größe das Schloss Ferrara, das absolutes Herrschaftssymbol darstellte, übertrumpfen. Vier stattliche gezinnte Türme und große Fenster machten das schlicht elegante Gebäude zum einen zu einer Festung und zum anderen zu einem Luxussitz, der mit 9 Meilen Schutzmauer und einem ausgedehnten Jagdgebiet umgeben war.

Laut einigen Historikern sollte diese zukünftige Renaissancestadt einen Kontrast zur Macht Venedigs darstellen. Ein ehrgeiziges Unternehmen, das Zeit und vor allem Nachfolgen erforderte, die Alfonso II nicht hervorbrachte. Als Folge fiel im Jahr 1598 das Herzogstum von Ferrara und Mesola in die Hand des Kirchenstaates.

Heute beherbergt die Burg von Mesola das Zentrum für Umwelterziehung und das Museum des Hirsches von Mesola.

Anfahrt:

Mit dem Auto: Autobahnanschlussstraße Ferrara – Porto Garibaldi, Ausfahrt SS 309 Romea für ca. 27 km Richtung Venezia, Ausfahrt Mesola. (ca. 80 km)

Mit dem Bus: Linie Ferrara – Copparo (Jolanda) – Ariano F.-Mesola-Gorino.







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