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Delizia di Verginese


Das ursprüngliche Landhaus wurde im 16. Jahrhundert von Alfonso I d'Este zum Herzogssitz umgewandelt und Laura Eustochia Dianti geschenkt. Nach dem Tod des Herzogs ordnete seine Lebensgefährtin die Restaurierung ihrer Residenz an, die hauptsächlich von Girolamo da Carpi durchgeführt wurde. Es entstand ein rechteckiges Schloss mit vier gezinnten Ecktürmen.

Seitlich angeordnet befindet sich eine kleine Kirche aus dem 18. Jahrhundert, die durch einen Laubengang mit dem Hauptgebäude verbunden ist. Das Innere wurde ab dem 18. Jahrhundert mit Stuckarbeiten, Temperablumen im Jugendstil, Muscheln und breiten Deckenumrahmungen geschmückt. Die Torre Colombaia, ursprünglicher Überrest der Delizia, wurde im 16. Jahrhundert wiederaufgebaut.

Die Säle des Verginese sind heute Sitz der Dauerausstellung Mors Inmatura. Wenige Schritte von der Delizia entfernt wurde eine romanische Nekropolis entdeckt. Die Ausstellung dokumentiert die Entdeckung der Grabmale der „Fadieni“(romanisches Volk aus vorchristlicher Zeit). Neben den fünf Grabstelen sind über 200 Grabfundstücke, Irdenware, Bronzegegenstände, Pferdegeschirr, Münzen und eine außergewöhnliche und unversehrte Sammlung von Glasgeschirr ausgestellt.

Im Außenbereich wurde der damalige Garten der Delizia nachgebaut, der in der Renaissancezeit vorwiegend aus Blumen und Obstbäumen bestand, um den Genuss der Farben und Düfte mit dem Nützlichen, der Obstproduktion für die Küche, zu verbinden. Die alte Kapelle des Schlosses, die dem Laubengang und dem historischen Garten angrenzt, wird heute für Hochzeitsfeiern genutzt.

Anfahrt:

Mit dem Auto: Autobahnanschlussstraße Ferrara – Porto Garibaldi, Ausfahrt Masi San Giacomo, Richtung Portomaggiore; in Gambulaga links in die Straße Esterna Rosa einbiegen und weiterfahren auf der Straße Esterna Verginese. (ca. 25 km)







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